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Dann…
Du bist nicht fromm und weise. Längst fremd ist dir dein Land – Nur Sagen raunen leise, Was dich mit ihm verband.
Nicht Hirt folgst du, noch Herde, Reich ist dein Geist an Wehr, Doch fällt der Gang zur Erde Dir, letztem Goten, schwer.
Du traurigster Gesandter Aus Thules Paradies, Schleppst dich wie Rilkes Panther Durchs irdische Verließ.
Doch manchmal keimt ein reiner Gedanke auf, flammt schier - Dann bist du leicht wie keiner Sonst sein kann – außer dir.
Dann steht der Kosmos offen; Du tanzt im Ätherschaum, Bis, fern von allem Hoffen, Zerstieben Zeit und Raum.
Du fliegst, feind jeder Schwere, Gelockt vom Nornenruf, Im Hagalsturm der Speere Zum Fuße des Vesuv.
Dann sehrt dich kein Ermatten. Im Wetter der Gefahr Bringst du der Kriegerschatten Phalanx Gesänge dar.
Du singst und singst für Sterne, Die lange schon verweht, Bis deines Traumes Ferne Dir spendet Gold und Met
Dann feierst du die Feste, Die dir gebühren, dann Bist du das Allerbeste, Was je ein Mann sein kann;
Ein Felsen, bar der Klage, Dem Schwarzen Teja gleich Ein Raunen schöner Sage - Ein König ohne Reich. |
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