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Heimatlos
Wo ich bei den Schatten wache, Die selbst spätes Licht nicht blendet, Tief im Tal, an einem Bache, Auch für heute mein Weg endet.
Weiter kann ich kaum noch gehen, Will nicht länger springen, steigen, Habe schon genug gesehen, Lausche nur des Wassers Schweigen.
Segelgleich auf eine Welle Fällt ein Blatt, vom Wind betastet, Von dem Himmel, fern der Quelle, Angelockt es tanzend hastet.
So als würde es auch spüren Sehnsucht, kann es nicht verbleiben, Läßt sich nur vom Wind verführen Von der Quelle fortzutreiben.
Wird es weitersegeln oder In den Wirbeln untergehen, Wird es sinken, werden Moder, Vielleicht einst das Meer erspähen?
Treibt, umhaucht von Abendwinden, Hin es zu dem blauen Grabe, Um das Heimatland zu finden, Das ich nie gefunden habe? |
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