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Verlorene Gabe
Ich hatte eine Gabe; Ich glaubte schon als Kind An Gottes Lied, ich habe Vernommen ihn im Wind.
Ich ahnte, daß er wohnte In Pflanze, Tier und Stein, Dafür er mich belohnte Mit unbeschwertem Sein.
Dann habe selbst vermutet Ich später ihn im Wein, Bin ohne ihn verblutet In mancher Nacht, allein.
Zwar hat er mich gesegnet Mit seinem Überfluß, Doch bin ich ihm begegnet Erst bei dir, Kuß um Kuß.
Und seit du gingst erfrage Ich weder Ziel, noch Sinn, Sind gottlos meine Tage, Wo immer ich auch bin. |
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