Nimm, was dir die Götter geben

Nimm, was dir die Götter geben,
Laß vom Himmel dich beschenken,
Wenn die Sperber dich umschweben,
Werden sich die Nebel senken.

Laß die göttlichen Symbole
Eingang in dein Schauen finden:
Ob das Spiel sich wiederhole,
Kannst du ahnden, nicht ergründen.

Sicher kannst du Opfer zollen,
Kränze flechten, Kronen schmieden,
Aber was die Götter wollen,
Bleibt im Letzten unentschieden.

Denn die Zeichen, die wir fassen,
Sind nur Splitter ihrer Spiele,
Ufer, die wir bald verlassen,
Wegemarken, kein Ziele.

Rolf Schilling

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