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Noch rang die Nacht im Morgenlicht Um ihre Wiederkehr, In ihr der Himmel unterging, Erstarrt und wolkenleer. Der Stille sich der Tag ergab; Nur eine Krähenschar Zog hungrig krächzend ihren Kreis, Verirrt im Januar.
Ein Feld, entblößt von hohem Schnee, Ihr Korn und Schutz verhieß, Auf ihm, mit mattem Flügelschlag, Die Schar sich niederließ. Der Schnäbel schwarze Klinge schnitt Tief in das feste Eis, Doch das verwaiste Winterfeld Gab keine Saaten preis!
Und nirgends ragte aus dem Schnee Ein beerenkarger Strauch, Im fahlen Licht zerriß der Tag, Gleich seelenlosem Rauch, Der westwärts weiter, blaß und kalt, Vom Sturm getragen trieb, Des Hungers alte Wunde nur Der Krähenschar verblieb.
Es lud auf sturmgeschützten Hain Zu letzter Rast kein Wald, Zum Himmel flog die Schar empor Als suchte sie dort Halt. Noch einmal zog sie einen Kreis, Bevor sie Grau umwob, Bevor ihr Schatten irgendwo Im Januar zerstob.
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