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Schon seit frühester Kindheit hinterlassen die Erinnerungen an seine legendenreiche Heimatstadt Merseburg einen prägenden, ihn Zeit seines Lebens mit Impressionen be- reichernden Eindruck; die Türme des Schlosses im Mond- licht, die imposante Fassade vom Dom, die efeuberankten Burgmauern an den Ufern der Saale. Ein Wunderland: dort mußten vergessene Schätze lagern! Erst später, lange nach dem kindlichen Entdecken sollte sich herausstellen, daß dort durchaus "wirkliche Schätze" zu finden sind: |
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die Merseburger Zaubersprüche, die in Epochen gewachsene Architektur, nebst einer für Mitteleuropa geradezu fundamentalen Geschichte. Doch trotz aller jetzigen Befähigung zur intellektuellen Reflektion, gilt auch in diesem Fall: Der Künstler bleibt letztlich ein Kind, ungenormt und vogelfrei! Märchen, Mythos und Magie sind die drei Grundsteine seines autarken Weltbildes, das keiner Mode oder ideologischen Tendenz einen Rahmen bieten soll, kann und darf.
Mehr einer Berufung folgend, als einen Beruf ausübend, mehr im Gestern als im Heute verwurzelt, mehr der Klassik als der Moderne verpflichtet, sind künstlerische Vielge- sichtigkeit & permanentes Streben nach Vervollkommnung die einzigen Konstanten in seinem Schaffen. So ist es nicht verwunderlich, daß er nicht nur als Musiker & Dichter, sondern auch als Grafiker & Veranstalter künstlerische Verwirklichung anstrebt. |
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